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Informationen rund ums Tanzen
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Tanz der Jahres 2010:
Tango
Sein tatsächlicher Ursprung ist umstritten, es wird jedoch vermutet, dass er in den verruchten Armenvierteln von Buenos Aires entstand. Um 1911 wurde der Tango erstmals in Europa (Paris) gezeigt. Von dort aus startete er seinen Siegeszug nach London, wo regelrechte "Tango - Tees" veranstaltet wurden. Er löste eine wahre Begeisterungswelle in Europa aus und verdrängte zeitweilig alle anderen Tänze.
Bis in die 60er Jahre war der Tango im Turnierprogram der Latein-Tänzer. Trotz seiner lateinamerikanischen Herkunft zählt er zu den Standardtänzen, weil er in geschlossener Haltung getanzt wird. Er gilt als der erotischte der Standardtänze.
Charakteristisch sind die rasanten Kopf- und Körperbewegungen, die plötzlich abgestoppt werden. Der Tango wird, im Gegensatz zu anderen Tänzen, ohe Heben und Senken getanzt, sonder auf einer tieferen, stabilen Ebene mit gleichmäßig stark gebeugten Knien..
Tanz der Jahres 2009:
Salsa
Die Grundschritte: uno-dos-tres! Die Salsa kommt aus Kuba und dort spricht man Spanisch. Salsa heißt „Soße“. Eine feuriger Musik-Dip, in dem drin ist, was rhythmisch karibisch daherkommt: Rumba, Mambo, Cha-Cha-Cha, Son, Bomba und Latin-Jazz.
Die Kubaner, die 1959 ihrer Insel und Castros Revolution den Rücken kehrten, trugen die hitzige Salsa in die Exilstädte der USA und Lateinamerikas. Von dort aus trat der karibische Cocktail heißblütig und geschmeidig zugleich seinen Siegeszug um die Welt an. Das war in den fünfziger und sechziger Jahren.
Jeder tanzte die Salsa ein bisschen anders. Die Kubaner anders als die Puertoricaner, die New Yorker prägten den New-York-Style, in L.A. entstand der L.A-Style, die Mambo-Salsa-Variante gibt es, den Cumbia Style und noch etliche andere.
Egal welcher Style, wer Salsa einmal ausprobiert hat, kann meist nicht mehr davon lassen. Der von Percussions getrommelte Rhythmus zieht einen wie von Zauberhand auf die Tanzfläche. Der Grundschritt - getanzt wird im 4/4 Takt - ist einfach, bietet aber unzählige Variations- möglichkeiten. Salsa lebt nicht in so sehr von der Eleganz der Schritte – es sind Lebensfreude, Spaß, Kombinationsvielfalt, Paarharmonie, das "ewige Spiel" des Eroberns und erobert werdens, die ihn so beliebt machen - Flirtfaktor = 100%.
In Europa griff das Latino-Salsa-Feeling besonders ab den neunziger Jahren heftig um sich. Die kubanische Show „Lady Salsa“ tat ein Übriges und hinterließ eine wichtige Botschaft:
„Salsa ist nicht nur ein Tanz. Salsa ist ein Lebensgefühl!“
Tanz der Jahres 2008:
Der Swing
Erfunden wurde der Swing - eine Stilrichtung des Jazz - 1927 von schwarzen "Kids" im New Yorker Stadtteil Harlem und getanzt im legendären Savoy Ballroom. Erfolgreichster Paartanz der ersten Swing-Zeit ist der Lindy Hop.
Der Swing wurde rasch populär. Der volle Klang der damals gegründeten Big Bands mit Stars wie Fletcher Henderson, Nat King Cole, Count Basie, Duke Ellington, Bennie Goodman und Glenn Miller gefiel den Leuten. Außerdem eignete er sich wunderbar zum Tanzen. Es dauerte nicht lange, da waren Lindy Hop, Shag, Balboa, Jitterbug, Boogie-Woogie, Cakewalk, Big Apple auf den Tanzparketten der Welt verbreitet. Erst Mitte der 50er-Jahre flaute das Swingfieber ab.
In den Neunzigern trat der Swing von London aus seinen zweiten Siegeszug an.
Heute wird er nach Titeln der 20er- bis 50er-Jahre, aber auch nach neuer Swingmusik getanzt. Neben Roger Cicero und Robbie Williams stehen Jenny Löbel&die Swing Kings hoch im Kurs oder der Ray Collins Hot Club. Germanys erfolgreichste Swing Big Band ist die von "Swing King" Andrej Hermlin: das Swing Dance Orchestra.
Tanz der Jahres 2007:
Der Cha-Cha-Cha
Allgemeine Infos zum Cha-Cha-Cha:
Der Cha-Cha-Cha ist ein munterer, kesser Flirt der Partner miteinander. Wie in der Rumba steht das Spiel der Tanzpartner miteinander im Vordergrund, wobei die Musik des Cha-Cha-Chas schneller, temperamentvoller und frecher ist. Der Cha-Cha-Cha ist ein Publikumstanz, der die Freude und Faszination der Partner füreinander rüberbringen soll, durch aufgewecktes, selbstsicheres und aggressiveres Tanzen als in der Rumba.
Er stammt ursprünglich aus Kuba und wurde bereits Mitte der 50-er Jahre in Deutschland eingeführt. Der Cha-Cha-Cha ist ein sehr beliebter Tanz, da dieser Rhythmus in vielen Pop-Songs zur Anwendung kommt.
Tanz der Jahres 2006:
Der Wiener Walzer
Allgemeine Infos zum Wiener Walzer:
Die Vorläufer des Wiener Walzers gehen bis in das 12/13 Jahrhundert zurück. Der Wiener Walzer entstand aus den deutschen und österreichischen Drehtänzen, wie z. B. dem Ländler. Seine klassische Ausprägung erhielt er im 19'ten Jahrhundert. Von Johann Strauß wurde er maßgeblich beeinflußt.
Der Wiener Walzer wurde 1963 in das Welttanzprogramm aufgenommen. Als Turniertanz wurde er von Paul Krebs (Nürnberg) und Alex Moore standardisiert.
Die Schritte werden gleichmäßig auf die Taktschläge getanzt. Jeweils der erste Schritt wird auch auf die erste Taktfolge getanzt.
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Bei Tänzen unterscheidet man nach dem Weltstandardprogramm zwischen den lateinamerikanischen und den Standardtänzen.
Die Tanzschulen bieten im Rahmen des Gesellschaftstanzprogramms die Möglichkeit über verschiedene Kurslevel die unterschiedlichen Tänze mit den dazugehörigen Figuren zu erlernen. Dabei kann es von Tanzschule zu Tanzschule Unterschiede in den unterrichteten Tänzen und den Figuren kommen. Die einzelnen Kurslevel (A-, F-Kurs, Bronze, Silber und Gold) finden sich bei den meisten Tanzschulen wieder.
Die folgenden Tabellen geben einen kurzen Überblick über die, in den einzelnen Kursleveln, unterrichteten Tänze und Figuren. Dabei wird zwischen den Lateiamerikanischen und den Standardtänzen unterschieden.
Kursprogramm lateinamerikanische Tänze
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ChaChaCha
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Rumba
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Samba
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Jive
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Paso Doble
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Anfänger
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Grundschritt, Damensolo, Promenade
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Grundschritt, Damensole
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Grundschitt
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Grundschritt, Flirt
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-
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Fortgeschrittene
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Fächer, KickKreuz
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Fächer, Promenade
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Wischer, Promenade
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Hand- und Platzwechsel, Herrensolo
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Grundschitt, Promenade mit Damensolo
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Bronze
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Fan Alemana
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Fan Alemana
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Argent. Kicks
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Stop and Go
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Trennung
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Silber
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3 x ChaChaCha, Mambo Kick
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Lasso
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Bota Fogos
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Schiebetüre
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Span. Arms
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Gold
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geschlossener Hip Twist, überdrehter Hockeystick mit Promenade
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Curl, überdrehter Hockeystick mit Promenade
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Spot Volta
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Schulterspin
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Rückfall-Ende
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| Goldstar |
2 x Cuban Breaks
+ Verfolgung |
Türk. Handtuch |
D. Solo mit
Körbchen
Promenade +
Rolling off the
Arms |
Boogiewalks +
Flicks into
Break |
-
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| Supergoldstar |
Fan Alemana mit
Fußwechsel für die
Dame
1 x Cuban Break
Kick Ball Change
Ende mit Fußwech-
sel für den Herrn |
Fencing Line +
Spot Turn Aida
mit Wiegeschritt
und überdrehter
Spot Turn |
-
|
Dos a Dos mit
Kickendung
und
Promenaden-
walks |
Ecard mit
Grand Circle
Surplace mit
Swivel d. Dame |
Kursprogramm Standardtänze
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Tango
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Langsamer Walzer
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Foxtrot / Quickstep
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Wiener Walzer
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Slow Fox
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Anfänger
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Grundschritt, Promenade
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Grundschritt, 1/2 Rechtsdrehung, 2 Übergänge
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Grundschitt, Rechtsdrehung
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Grundschritt, 1/4 Rechtsdrehung, Pendel
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-
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Fortgeschrittene
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Valentino
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1/2 Linksdrehung, Übergang Linksdrehung
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Linksdrehung
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1/4 Linksdrehung, Übergänge
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-
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Bronze
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Linksdrehung
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Außenseitlicher Wechsel, Rechtskreisel
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Kreuzschritt
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1/2 Drehung links und rechts
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-
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Silber
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Promenaden-Rechtsdrehung
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Wischer, Chasse
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Schaufel
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Linksdrehung mit Einkreuzen
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-
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Gold
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Viererschritt
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gedrehter Kreuzschritt (Turning Lock)
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Tipple Chasse
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geschlossene Übergänge
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-
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| Goldstar |
offene Prome-
nade mit au-
ßens. Kehre
Brush Tap mit
Linksdrehung |
offener Impertus
(Fersendrehung
d. H. mit
L.flechte |
Quickstep
(Chasse + R.kreisel) |
-
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R.drehung
(Fersendrehung
d. Dame) +
R.kreiseldrehung
Dreierschritt |
| Supergoldstar |
Rückwärts-
promenade
zur Twistdre-
hung |
Unterdrehter Krei-
sel zum offenen Te-
lemark, Ronde mit
Schebetelemark |
gelaufene
Linksdrehung |
-
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Linksdrehung
(Fersendrehung
der Dame) |
Links zum Tanzen:
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www.komm-tanzen.de
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